Pfefferspray

Technische AusfĂŒhrung:

Das Funktionsprinzip eines ReizstoffsprĂŒhgerĂ€tes ist identisch mit dem einer SprĂŒhdose. Die im Handel erhĂ€ltlichen Sprays können den Wirkstoff flĂŒssig, als auch als Gel freisetzen. Das SprĂŒhbild kann einem konischen Nebel oder einem Strahl entsprechen. Die Reichweite betrĂ€gt 5 bis 6 Meter.

Wirkung

Augen: Eine Schwellung der SchleimhĂ€ute bewirkt das sofortige Schließen der Augenlider fĂŒr ungefĂ€hr 5 bis 10 Minuten. Atmung: Ein Einatmen des Pfeffersprays fĂŒhrt zu Husten und Atemnot. Haut: Die besprĂŒhten Stellen „brennen“ und zeigen fĂŒr 15 bis 30 Minuten einen Juckreiz. Alle Symptome treten sofort oder nach wenigen Sekunden auf!

Behandlungsweise

Betroffene sollten die besprĂŒhte Haut mit Pflanzenöl oder anderen fetthaltigen FlĂŒssigkeiten abwaschen. Sofort im Anschluss muss die betroffene Haut mit kaltem Wasser und Seife grĂŒndlich abgewaschen werden, da sonst der Wirkstoff zusammen mit dem Fett ĂŒber die Haut aufgenommen wird. Auch KĂŒhlung hilft. Das SpĂŒlen mit Wasser wird oft empfohlen, hilft allein aber nur wenig, da Capsaicin fett- und nicht wasserlöslich ist. Reiben, Schrubben oder Kratzen sollte vermieden werden, da ansonsten die Substanzen noch intensiver in die Haut eindringen können. Die Symptome sollten innerhalb einer dreiviertel Stunde abklingen.

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